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Weibliche und männliche Energien sind gleich stark und entgegengesetzt. Weibliche Energie ist negativ, das heisst (auf)nehmend und passiv. Männliche Energie ist positiv, das heisst gebend und aktiv.
Wichtig für Frauen ist es, diese Polaritäten anzuerkennen und die passive Seite wirklich zuzulassen. Dadurch kommt der Mann zurück zu seiner wahren Männlichkeit. Leider leben Mann und Frau nur noch selten ihre innewohnende Polarität. Frauen werden immer härter und Männer spielen sich als Machos auf, weil sie Angst um ihre Männlichkeit haben. Wir leiden unter den Auswirkungen einer gequälten sexuellen Energie. Das Ziel Orgasmus wird zu schnell angesteuert. Es geht gar nicht mehr um den Liebesakt sondern um eine Art Selbstbefriedigung am Partner. Durch dieses zielgerichtete Tun nimmt man dem Körper die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wie er reagieren will. Die sexuelle Energie fließt nicht richtig.
Der Mann hat auch einen inneren negativen Pol (die innerer Frau) und die Frau einen inneren positiven Pol (der innerer Mann) in sich. Zwischen dem Positiven und dem Negativen existiert ein Magnetfeld. Dadurch kann die Energie durch den Körper nach oben strömen. Der Mann trägt den positiven Pol in den Genitalien und den negativen Pol in der Brust- und Herzgegend. Entgegengesetzt dazu trägt die Frau den negativen Pol in den Genitalien und den positiven Pol in der Brust- und Herzgegend. Beim Sexualakt entsteht zwischen den beiden Körpern ein machtvolles Magnetfeld. Die Körper bilden einen “Stromkreis”. Die männliche Energie fliesst vom Penis in die Vagina und von dort hoch ins Herz der Frau. Die weibliche Energie reagiert durch die Brüste, fliesst in das Herz des Mannes und dann in seine Genitalien. Der positive Pol ist beim Mann der Penis und bei der Frau sind es die Brüste. Und die Brüste sind es die beim Sex stimuliert werden müssen! Sie sind für die Frau wesentlich wichtiger als die Vagina, weil sie ihr positiver Pol sind. Durch die Stimulierung der Brüste erwacht die sexuelle Energie der Frau erst und kann dann in die Vagina und Klitoris fliessen. Es ist energetisch ineffektiv beim Vorspiel den Genitalbereich der Frau zu stimulieren, auch wenn es sie erregt. Denn ihre innere Polarität ist anders als beim Mann. Doch der Mann kann seine Hände als magisches Werkzeug betrachten, durch das die Frau innerhalb von Sekunden Lust bekommt und immer mehr erregt wird bis sie es kaum erwarten kann, dass er endlich in sie eindringt. Ohne die Stimulierung der Brüste kann eine solche Erregung nicht erreicht werden. Und je häufiger die Brüste stimuliert werden, desto schneller und stärker ist die Erregung!
Durch das Nutzen der Polaritäten wird ein kraftvolles Energiefeld zwischen den Partnern erzeugt und dadurch gerät man ins Gleichgewicht und es entsteht eine grosse Harmonie. Man muss nicht viel tun sondern einfach nur sein. Die Körper machen das von alleine, wenn man sie nicht mit Planen und Denken davon abhält. Wenn sich männliche und weibliche Energien verbinden werden im Körper und in der Seele Schwingungen erzeugt, so dass sich jeder Augenblick ekstatisch anfühlt, wenn man im Jetzt bleibt und nicht schon vorher an den Orgasmus denkt oder sich Gedanken darüber macht, ob man alles richtig macht.
Verzeihen?
Ich möchte hier eine kühne Behauptung aufstellen:
Eine Frau kann einem Mann nicht einfach so verzeihen. Ich schreibe das in Anlehnung an eine Aussage von Bert Hellinger (Familien- und Systemaufstellungen). Leider weiß ich nicht mehr in welchem seiner Bücher ich darüber gelesen habe.
Wie wichtig der richtige Ausgleich von weiblichen und männlichen Energien ist zeigt folgendes Beispiel: Ein Mann geht fremd. Die Frau verzeiht ihm. Hört sich perfekt an, funktioniert aber nicht, weil sich die Frau damit über den Mann stellt. Sie hat danach die Macht über ihn und er wird sich trotzdem immer schuldig fühlen.
Die Lösung wäre: Der Mann muß seiner Frau ein Opfer bringen. Etwas, das ihm richtig weh tut. Ein Geschenk, das ihn fast in den Bankrott treibt. Oder etwas anderes, das ihm wirklich an die Substanz geht. Nur dadurch wird das normale Verhältnis des Paares wieder hergestellt. Aber noch nicht ganz. Jetzt kommt das Wichtigste:
(Dies sollten eigentlich nur Frauen lesen)
Die Frau muß dem Mann entgegenkommen und ihm einen Teil der "Strafe" erlassen. Sie zeigt ihm so ihre Liebe und der Mann kann sich ganz als Mann fühlen. Was nicht der Fall wäre, wenn die "Strafe" zu Ende geführt werden würde. Dann wäre der Mann nämlich wieder "kleiner" als die Frau und somit wäre wieder ein Ungleichgewicht entstanden. Kommt die Frau ihm nicht entgegen, liebt sie den Mann nicht wirklich oder hat andere Gründe, sich an seinen Strapazen zu erfreuen.
Meine Ansichten ergeben sich niemals aus gesellschaftlichen Aspekten. Mich überzeugen grundsätzlich nur Gründe, die in der Natur des Menschen liegen.
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